Reich durch 240 Tonnen Silber

Schatzsucher haben Millionenfund im Atlantik gemeldet

 

1941 wurde ein britisches Handelsschiff vor der irischen Küste von einem deutschem U-Boot torpediert. An Bord waren u.a. 240 Tonnen Silber.Die US-Bergungsfirma Odyssey Marine Exploration teilte mit den Millionenschatz aufgespürt zu haben. Im nächsten Frühling soll die Bergung beginnen.
Vergangene Woche vermeldete die Bergungsfirma einen neuen Schatzfund. Das britische Handelsschiff „Gairsoppa“, aus Kalkutta kommend, wurde 300 Seemeilen vor der irischen Küste entdeckt.
Das Schiff war am 17. Februar 1941 auf dem Weg nach Liverpool in einem schützenden Konvoi, als der Kapitän aus Kohlemangel die Route änderte. Der Frachter wurde von einem deutschen U-Boot torpediert und versenkt. Nur der zweite Offizier der 85 Person umfassenden Besatzung überlebte. An Bord befanden sich unter anderem etwa 240 Tonnen Silber mit einem heutigen Marktwert von 200 Millionen Euro.
Das Schiff liegt mit der Deckseite nach oben, was für eine leichtere Bergung sorgen dürfte und somit die Silberbarren wie in einem Hafen durch die Ladeklappen herausgeholt werden können.
Das Bergungsunternehmen wird 80 Prozent des Schatzes behalten dürfen, da das Unternehmen mit der britischen Regierung zuvor einen Vertrag ausgehandelt hatte für den Fall, dass der Silberschatz gefunden und geborgen werden würde
Im Frühjahr des nächsten Jahres soll der Schatz bei ruhiger See aus 4700 Metern Tiefe geborgen werden.
Ob sich dieser Fund sogar auf den Silberpreis auswirken wird, bleibt abzuwarten.

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