Topas – ein Edelstein in verschiedenen Farben

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Topas

Der Name Topas leitet sich vermutlich von einem Fundort auf der Insel Zegirbet im Roten Meer ab. Diese Insel hieß einst Topazos. Topase besitzen eine Mohshärte von 8  und gehört somit neben dem Diamanten und den Korunden, zu den härtesten Mineralien der Erde.

Die Bezeichnung  Topas wurde früher nicht einheitlich verwendet.

Topas in verschiedenen Farben
Topas in verschiedenen Farben

Man nannte nur die gelben und die goldbraunen Edelstein Topas. Manchmal auch grüne Edelsteine.
de auch andersfarbige Edelsteine zurecht als Topas bezeichnet. Die Farben: farblos, gelb, rotbraun, hellblau, rosenrot, rot, violett, hellgrün.

Rosa bis rötlich-orange-farbige Topase sind die Wertvollsten

Bei den heute als Topas bezeichneten Edelsteinen sind die Farben in der Regel eher blass.  Am häufigsten ist eine gelbe Farbe mit einer Tendenz ins Rötliche. Die wertvollsten  Topase sind rosa bis rötlich-orange. Die Farbe  des Edelsteins wird durch die Substanzen Eisen und Chrom verursacht. Es gibt gelbliche Varietäten, die aus bestimmten Lagerstätten stammen, die im Sonnenlicht langsam ausbleichen.
Wegen seiner ausgeprägten Spaltbarkeit ist  beim Bearbeiten, Schleifen oder Fassen höchste Vorsicht geboten. Vor allem das  Schleifen erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Die häufigsten Schliffformen bei farbigen Topasen sind der Treppen und der Scherenschliff. Farblose oder schwachfarbige Steine verarbeitet man im Brillantschliff. Topase mit störenden Einschlüsse werden im Cabochon geschliffen.

 Es gibt sehr große Steine

Gelegentlich entdeckt man sehr große, manchmal sogar kiloschwere Exemplare.  Aber von  noch größerer Seltenheit sind schöne , transparente mehrfarbige Kristalle. So gelten große dreifarbige Steine zu den absoluten und begehrtesten Raritäten. Am eindrucksvollsten sind aber geschliffene riesige Edelsteine, die zudem auch eine lupenreine Klarheit besitzen. hier sei der größte geschliffene Edelstein der Welt genannt, der „American Golden“ mit einem Gewicht von 22892,50 ct.

Im 18. Jahrhundert war Schneckenstein im südlichen Vogtland/Sachsen die berühmteste Lagerstätte für Topas. Heute ist Brasilien (Minas Gerais) der bedeutendste Lieferant. Weiter Fundorte  in Afghanisten, Australien, Birma ,China, Japan, Madagaskar, Mexiko, Namibia, Nigeria, Pakistan, Russland, Simbabwe, Sri Lanka und USA.  Hellblaue Topase gibt es auch in England.

Topase werden auch synthetisch hergestellt!

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