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Qualitätsmerkmale der Perle

Was macht den Wert einer Perle aus ? Die verschiedenen Qualitätsmerkmale der Perle bestimmen den Wert einer Perle.

Die Qualitätsmerkmale der Perle sind in einzelnen:

  • Lüster
  • Oberfläche
  • Form
  • Größe
  • Farbe

Lüster

Der Glanz der Perle wird vom Fachmann „Lüster“ bezeichnet und stellt eine Kombination aus der schimmernden Oberfläche und dem inneren Leuchten der Perle dar. Auf jeden Fall sollte der Lüster glänzend und hell sein. Auf der Oberfläche sollte man das eigene Spiegelbild erkennen. Eine stumpfe oder kalkig weiße Oberfläche ist immer ein Indiz für niedere Qualität.
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Oberfläche

Die Oberfläche der Perle sollte möglichst eben sein. Vertiefungen, Kratzer oder gar Flecken mindern den Wert. Je gleichmäßiger und glatter die Oberfläche, um so wertvoller ist die Perle.
Form
Allen Bemühungen der Züchter zum Trotz produziert die Natur nur sehr selten eine vollkommen runde Perle. Diese raren Stücke sind auch entsprechend teuer. Grundsätzlich gilt: je runder die Perle, um so wertvoller ist sie. Sogenannte „Barockperlen“ sind unregelmäßig geformte Perlen, die durchaus einen wunderbaren Lüster haben können und auch sehr ansprechend aussehen. Meist sind sie aber preiswerter als runde Perlen.
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Größe
Ein wichtiges Kriterium zur Preisbestimmung ist die Größe der Perle. Sie wird in mm gemessen und bestimmt den Durchmesser. Von weniger als einem Millimeter bis hin zu zwanzig Millimeter reicht die Spannweite wobei gilt, daß mit der Größe auch die Seltenheit überproportional wächst.
Farbe

Ganz persönliche Geschmackssache ist die Farbe einer Perle.

Qualitätsmerkmale der Perlen
Perlenkette aus meinem Shop
Lediglich tief dunkelgraue oder schwarze Perlen sind sehr selten und damit teuer. Von leichtem Rosa über Silberweiß und Creme bis hin zu kräftigen Goldtönen reicht das Spektrum. Auch zarte Blau- oder Grüntöne kommen vor.

Fazit:

Diese fünf Faktoren sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale der Perle und bestimmen somit ihren Preis. Der persönliche Geschmack sollte aber, meiner Ansicht nach der Hauptfaktor sein, wenn man sich für eine bestimmte Perle entscheidet. Wobei der Preis selbstverständlich auch eine wesentliche Rolle spielt

Stempeln von Gold und Silber

Das Stempelgesetz – Stempeln von Gold und Silber

Das Stempeln von Gold und Silber ist in Deutschland gesetzlich geregelt.

In Deutschland besteht keine Pflicht, aus edelmetallhaltigen Legierungen hergestellte Schmuckwaren und Geräte mit einem den Feingehalt angebenden Stempel zu versehen. Wird dagegen freiwillig gestempelt, so gilt das

Gesetz über den Feingehalt von Gold- und Silberwaren.

Dieses Gesetz geht bereits auf das Jahr 1884 zurück und wurde bis 2001 mehrfach geändert.
Schmuck und Gerät dürfen in jedem Feingehalt hergestellt und gehandelt werden, sofern sie nicht gestempelt werden.
Das Gesetz besagt, dass man in Deutschland den Feingehalt von Gold- und Silberwaren in Tausendteilen angeben muss.
Die Fehlergrenze darf zehn Tausendteile nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im Ganzen eingeschmolzen wird.
Aus dem Ausland eingeführte Gold- und Silberwaren dürfen nur dann angeboten werden, wenn sie zusätzlich mit einer diesem Gesetz entsprechenden Stempelung versehen werden.
Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts haftet der Verkäufer der Ware.
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Lediglich bei versilberten Bestecken und anderem Tafelgerät, die mit einem die Niederschlagsmenge des Feinsilbers angegebenen Zahlenstempel versehen werden, muss das eingeschmolzene Material nicht den Tausendteilen entsprechen. Vielmehr besagt ein 80er oder 90er Stempel bei Besteck, dass auf eine Warenoberfläche von 24dm² 80 bzw. 90 g Silber aufgetragen wurden. Dies entspricht in etwa 12 Gabeln und 12 Löffel.
Stempeln von Gold und Silber
Buchtipp
Die Stempelung von Platin ist nicht gesetzlich geregelt. Nach internationaler Absprache werden Platinlegierungen mit einem Mindestfeingehalt von 960/000 mit einem „Pt“ gestempelt.
Für die Stempelung von Doublé (unechter Schmuck mit meist aufgewalztem Goldblech) gelten besondere Regelungen, die ich hier aber vernachlässige.
Änderungen bei der Regelung vom Stempeln von Gold und Silber  wurden per Gesetz in folgenden Jahren vollzogen.
24.3.1934 (BGBl. S. 240)
24.5.1968 (BGBl. S. 528)
2.3.1974 (BGBl. S. 590)
12.3.1976 (BGBl. S. 513)
und 10.11.2001 (BGBl. S. 2992, 2997).

Fazit:

Was viele erstaunen mag ist die Tatsache, des es keine gesetzliche Grundlage gibt, die vorschreibt, dass ein Schmuckstück gestempelt sein muss. Es ist aber zwingend erforderlich, dass, wenn man Schmuck stempelt, die Stempelung dem entsprechenden Feingehalt entspricht.

Perlenpflege – Pflege von Perlen

Perlenpflege – Tipps zum Erhalt  der Perlenqualität

Die richtige Perlenpflege erhält den Lüster und die Qualität der Perle und somit auch ihren Wert!

Zuchtperlen sind Naturprodukte. Individuell, jede für sich einmalig – aber durchaus empfindlich. Damit man ein Leben lang Freude daran hat, sollte e man in paar recht einfache Pflegetipps beachten:

Süßwasserzuchtperlen, verschiedene Stränge,Perlenpflege
Verschiedene Stränge von Süßwasserzuchtperlen
Kosmetika und chemische Zusätze, aber auch stärkere Transpiration können Glanz und Schimmer beeinflussen. Auch Umwelteinflüsse schaden den Perlen. Deshalb sollten Sie Perlenschmuck nach dem Tragen mit einem weichen Tuch reinigen. Damit die  Oberfläche keine Kratzer bekommt, bewahren Sie Ihre Perlen bitte getrennt von anderem härterem Schmuck in einem weichen Etui auf. Perlenpflege – Pflege von Perlen weiterlesen