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QR-Code der Goldschmiede Plaar

QR-Code Goldschmiede-Plaar.de
mein QR-code

QR-Code!? hä?

Was ist das eigentlich?

Der QR-Code (engl.: quick response = schnelle Antwort) ist ein zweidimensionaler Code, der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde. Er besteht aus einer quadratischen Matrix aus (meist schwarzen und weißen) Punkten, die die codierten Daten binär (d.h. aus genau zwei verschiedenen Symbolen) darstellen. In drei der vier Ecken des QR-Codes befinden sich Markierungen, die dem jeweiligen Lesegerät, z.B. dem Handy, zur Orientierung dienen.

Die Besonderheit eines QR-Codes besteht u.a. darin, dass er sogar entschlüsselt werden kann, wenn selbst bis zu 30 % von ihm zerstört sind.

Wozu brauch ich einen QR-Code?

Der QR-Code ist eine grosse Erleichterung für dessen Nutzer. Problemlos lassen sich Webadressen, Texte oder Ziffern in ihn umwandeln und auf ein Printmedium übertragen. Somit müssen beispielsweise auch keine langen URL mehr eigenhändig eingetippt werden. Ein kurzer Scan des QR-Codes genügt und er wird entschlüsselt auf dem Handy dargestellt.

Wo gibt es die dazu gehörige Software?

Damit die QR-Software auf Deinem Mobiltelefon läuft, benötigst Du ein Java-fähiges Handy.
Die Software kann entweder auf den Computer heruntergeladen werden und dann über Bluetooth oder Kabel auf dem Handy installiert werden, oder direkt über den Browser des Mobiltelefons.
Der Download der QR-Code Software ist kostenlos.
Auf Readerload.de kannst Du Deinen Handy- oder Laptoptyp eingeben und Dir wird direkt die dafür passende Software angeboten.
UND SO GEHT`S

Erstellen lässt sich der Code zum Beispiel ganz einfach auf dieser Seite.

Loriot ist tot

Der Komiker und Künstler Loriot (mit bürgerlichem Namen Vico von Bülow)  ist am Dienstag im Alter von 87 Jahren an Altersschwäche gestorben. Das teilte der sein Verlag Diogenesheute mit. Von Bülow etablierte sich seit den 1950er Jahren in Literatur, Fernsehen, Theater und Film als einer der vielseitigsten deutschen Humoristen.
Seine Werke beschäftigen sich hauptsächlich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, und hier besonders mit der oft schieflaufenden Kommunikation untereinander. Berühmt über Deutschlands Grenzen hinaus sind seine selbst gespielte Sketche mit Evelyn Hamann. Er betätigte sich auch als Karikaturist (Erfinder der Knollennase), Regisseur, Schauspieler, Bühnen- und Kostümbildner und wurde 2003 von der Universität der Künste Berlin zum Professor für Theaterkunst ernannt.

Loriot wie man Ihn kannte

 Sein Künstlername entspricht der französischen Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. 

50 Pfennig Stück als Brosche mit 925 er Silber

Brosche mit 50 Pfennig Stück

Liebevoll und sehr fein und detailliert ausgesägtes 50 Pfennig Stück integriert in eine kleine Landschaft. Die Optik der Münze habe ich versucht in der Gesamtheit dieser Brosche so mit einzuschließen, dass sie Einheit bilden. Die Münze ist für viele erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Die Grösse der Nadel ist durch das alte Geldstück gut zu erkennen. Alles, abgesehen von der Münze selbst, ist in 925/- Silber in meiner Goldschmiede gearbeitet. Diese Geldstück Stück hat eine eigene Geschichte, die ich hier gerne mitteilen möchte.
Brosche Silber mit 50 Pfennig Stück
Brosche Silber mit 50 Pfennig Stück

Geschichte vom 50 Pfennig Stück

 Was viele vermutlich nicht wissen, ist die Geschichte, die hinter dieser Münze steckt. Die Gestaltung der Münze geht auf einen Wettbewerb zurück, den die „Bank deutscher Länder“ (die spätere Deutsche Bundesbank) ausgeschrieben hatte. Es sollte auf der Münze ein Motiv dargestellt werden, das den Wiederaufbau in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg bildlich darstellen sollte.

Richard Martin Werner hatte einen Entwurf eingereicht, der auf Aktzeichnungen basierte, auf denen seine Frau dargestellt war. Er bekleidete diesen Akt kurzerhand mit verhüllendem Stoff und ergänzte ihn mit einem Eichensetzling.

Dieser Entwurf hatte bei der Ausschreibung Erfolg und stieß auf große Zustimmung des entscheidenden Gremiums. Nach Aussagen von Werner wollte er mit diesem Entwurf die sogenannten Trümmerfrauen und die Waldarbeiterinnen, die sich bei der Wiederaufforstung einsetzten, ehren und ein Denkmal setzen.

Ab dem 14. Februar 1949 bis zur Einführung des Euro am 1. Januar 2002 wurde dieses 50 Pfennig-Stück weit über 2 Milliarden mal geprägt.