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Die Zoisit-Gruppe mit Thulit und Anyolit

Die Zoisit-Gruppe mit Thulit und Anyolit

Von dem Mineral Zoisit gibt es erst seit wenigen Jahrzehnte Edelsteinqualitäten. Erstmals gefunden wurde dieses Mineral 1805 auf der Saualpe in Kärnten (Österreich) und hatte zunächst die Bezeichnung Saualpit. Der heutige Namen geht auf den Sammler v. Zois zurück.
Bei den Mineralien mit Edelsteinqualität handelt es sich um die hier  behandeltenen Thulit und Anyolit. Außerdem gehört der bereits beschriebene Tansanit zur Zoisit-Gruppe.  Allerdings  gibt es weitere Zoisit-Varietäten mit Edelsteinqualität. Hiervon sind aber nur Einzelfunde bzw. nur geringe Mengen bekannt.
Besonders relevant ist in der Zoisit-Gruppe ist der Tansanit. Über den Tansanit habe ich bereits vor wenigen Tagen etwas geschrieben.

Hier nun ein wenig über die weniger bekannten Edeltsteine  der

Zoisit-Gruppe mit Thulit und Anyolit:

  • Thulit
    Mohshärte 6,5-7 Calcium-Aluminium-Silicat Hierbei handelt es

    Zoisit-Gruppe mit Thulit und Anyolit
    Thulit

    sich um eine undurchsichtige Zoisit Varietät. Der Name stammt von der sagenumwobenen Insel Thule. Vor allem als Cabochon und als Ornamentstein findet der Thulit Verwendung. Lagerstätten  befinden sich in Westaustralien, Namibia, Norwegen und den USA (North Carolina)

 

  • Anyolit

    Mohshärte 6,5-7 Calcium-Aluminium-Silicat Anyolit ist ein

    Anyolit

    grünes Zoisit-Gestein (Zoisitfels) mit schwarzen Hornblende-Einschlüssen und grossen Rubinen. Aber diese Rubine sind  in der Regel undurchsichtig. Die Bezeichnung stammt aus der Sprache der Massai und bedeutet „grün“. Diese Zoisitvarietät wurde erstmals 1954 in Tansania gefunden. Aufgrund der wirkungsvollen Farbkontraste wird dieser Stein auch im Schmuck als Cabochon oder Ornamentstein verarbeitet.