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Silber mit Kokosnuss und Spektrolith

Kettenanhänger Silber mit Kokosnuss und Spektrolith aus meiner Werkstatt

Silber mit Kokosnuss ist für mich immer wieder eine schöne und wirkungsvolle Kombination.

Kettenanhänger Silber mit Kokosnuss und Spektrolith
Kettenanhänger Silber mit Kokosnuss und Spektrolith

Mal wieder ein Schmuckstück mit einem Stück aus der Schale der Kokosnuss. Hier ist der Anhänger kombiniert mit einem kleinen Cabochon-Edelstein, der sich genau in der Mitte des kreisrunden Anhängers befindet. Bei dem Edelstein handelt es sich um einen Spektrolith. Ein Edelstein aus der Feldspat-Gruppe, der fast immer im Cabochon geschliffen wird und hier einen schönen Kontrast zu der rauen Oberfläche der Kokosnuss bildet. Der Anhänger wurde in 925/- er Silber in meiner Goldschmiede hergestellt worden und schmückt bereits den Hals einer Dame.

Der Durchmesser des Anhängers beträgt 4 cm.
Das Farbspiel vom Spektrolith kommt auf dem Photo leider nicht voll zur Geltung.

Labradorit – Edelstein der Feldspat- Gruppe

Labradorit

Labradorit gehört mit zur Edelstein-Gruppe der Feldspate.

Bei den Feldspaten (Name aus Feld und „spalten“) unterscheidet man zwei Untergruppen, die Kalifeldspäte und die Plagioklase ( eine Mischkristallreihe von Kalk- und Natronfeldspäten). Es gibt zahlreiche Edelstein – Varietäten. Die wohl bekanntesten Edelsteine diese Gruppe sind der Türkis und der Lapislazuli.

 

Nun aber zurück zum Labradorit

Den Namen hat der Edelstein durch seinen Fundort auf der

Labradorit cabochon
Labradorit cabochon

Halbinsel Labrador in Kanada. Es handelt sich beim Labradorit um einen Plagios- Feldspat. Diese Edelsteine zeigt sein typisches Farbenspiel, welches auch als Labradorisieren bezeichnet wird. Er schimmert in metallisch glänzenden Tönen. Häufig sind blaue und grüne Effekte. Am gefragtesten ist aber das ganze Farbspektrum. Die vermutliche Ursache für dieses Schimmern sind Interferenzerscheinungen an den Zwillingslamellen.

Der Stein besitzt die Mohshärte von 6-6,5 und ist damit mäßig hart. Er besitzt aber eine ausgeprägte Spaltbarkeit in mehrere Richtungen. Darüber hinaus ist er spröde und sehr druckempfindlich. Deshalb sollte man mit einem Schmuckstück nirgends hart anschlagen.

 

Neben Labrador und Neufundland in Kanada gibt es auch Lagerstätten in Australien (New South Wales), Madagaskar, Mexiko, Russland und in den USA.
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 Verwendung

Der Farbschimmer kommt sehr gut bei geschliffenen Kugeln zu Geltung. Somit findet dieser Edelstein der Feldspat-Gruppe  oft Verwendung für Halsketten. Er wird aber auch in allen anderen Schmuckformen in einer Goldschmiede verarbeitet. Außerdem werden kunstgewerbliche Gegenstände aus diesem Feldspat hergestellt.
In der Regel werden  Labradorite als Cabochon geschliffen. Es gibt aber auch farblose und gelblichbraune durchsichtige Labradorite, die mit einem Facettenschliff versehen werden.

Die helle Varietät hat einen anderen Namen

Eine hellerer Varietät trägt die Handelsbezeichnung Spektrolith. Es handelt sich hierbei um einen Labradorit, der in Finnland gefunden wird . Er zeigt die Spektralfarben besonders wirkungsvoll.