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Anhänger mit Kokosnuss und Perle

Anhänger mit Kokosnuss und Perle – eine Kombination, die mir immer wieder gefällt.

Ein Anhänger mit Kokosnuss  aus meiner Werkstatt. Die Oberfläche von Kokosnuss sich unterschiedlich gestalten lässt, je nachdem, wie weit die Oberfläche abgetragen wird, ist hier nun ein Anhänger mit Kokosnuss aus meiner Goldschmiede mit einer groben Oberfläche.

Anhänger mit Kokosnuss und Perle
Anhänger aus Silber mit Kokosnuss und Perle
Es entstehen schöne Lichtreflexe durch eine intensive Politur und zusätzlich durch Klarlack, der zudem die das Kokosnussstück vor Feuchtigkeit schützt. Diese Oberfläche
ist kombiniert mit einer Zuchtperle, die sowohl farblich als auch durch ihre glatte Oberfläche einen schönen Kontrast zur dunklen Kokosnuss bildet. Der Anhänger ist in 925/- er Silber gearbeitet.
Zur Information: 925/- er Silber ist im übrigen das gleiche wie das, was viele als Sterlingsilber bezeichnen.
English
Because the surface of coconut can be designed in different ways, depending on how far the surface will be removed, a pendant with a rough surface is here now.
The beautiful reflections of light are created by an intensive polishing and in addition by varnish, which also protects the moisture the coconut pieces. This surface area is combined with a cultured pearl colour as well as by their smooth surface. This makes a nice contrast to the dark coconut. The pendant is worked 925/- silver.

Stempeln von Gold und Silber

Das Stempelgesetz – Stempeln von Gold und Silber

Das Stempeln von Gold und Silber ist in Deutschland gesetzlich geregelt.

In Deutschland besteht keine Pflicht, aus edelmetallhaltigen Legierungen hergestellte Schmuckwaren und Geräte mit einem den Feingehalt angebenden Stempel zu versehen. Wird dagegen freiwillig gestempelt, so gilt das

Gesetz über den Feingehalt von Gold- und Silberwaren.

Dieses Gesetz geht bereits auf das Jahr 1884 zurück und wurde bis 2001 mehrfach geändert.
Schmuck und Gerät dürfen in jedem Feingehalt hergestellt und gehandelt werden, sofern sie nicht gestempelt werden.
Das Gesetz besagt, dass man in Deutschland den Feingehalt von Gold- und Silberwaren in Tausendteilen angeben muss.
Die Fehlergrenze darf zehn Tausendteile nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im Ganzen eingeschmolzen wird.
Aus dem Ausland eingeführte Gold- und Silberwaren dürfen nur dann angeboten werden, wenn sie zusätzlich mit einer diesem Gesetz entsprechenden Stempelung versehen werden.
Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts haftet der Verkäufer der Ware.
Lediglich bei versilberten Bestecken und anderem Tafelgerät, die mit einem die Niederschlagsmenge des Feinsilbers angegebenen Zahlenstempel versehen werden, muss das eingeschmolzene Material nicht den Tausendteilen entsprechen. Vielmehr besagt ein 80er oder 90er Stempel bei Besteck, dass auf eine Warenoberfläche von 24dm² 80 bzw. 90 g Silber aufgetragen wurden. Dies entspricht in etwa 12 Gabeln und 12 Löffel.
Stempeln von Gold und Silber
Buchtipp
Die Stempelung von Platin ist nicht gesetzlich geregelt. Nach internationaler Absprache werden Platinlegierungen mit einem Mindestfeingehalt von 960/000 mit einem „Pt“ gestempelt.
Für die Stempelung von Doublé (unechter Schmuck mit meist aufgewalztem Goldblech) gelten besondere Regelungen, die ich hier aber vernachlässige.
Änderungen bei der Regelung vom Stempeln von Gold und Silber  wurden per Gesetz in folgenden Jahren vollzogen.
24.3.1934 (BGBl. S. 240)
24.5.1968 (BGBl. S. 528)
2.3.1974 (BGBl. S. 590)
12.3.1976 (BGBl. S. 513)
und 10.11.2001 (BGBl. S. 2992, 2997).

Fazit:

Was viele erstaunen mag ist die Tatsache, des es keine gesetzliche Grundlage gibt, die vorschreibt, dass ein Schmuckstück gestempelt sein muss. Es ist aber zwingend erforderlich, dass, wenn man Schmuck stempelt, die Stempelung dem entsprechenden Feingehalt entspricht.

Besteck wird Schmuck

Warum nicht aus altem Besteck etwas Neues machen

Es ärgern sich viele über das immer wiederkehrende Putzen des geerbten Silberbesteckes, wenn es nur zu besonderen Anlässen oder nur ein mal im Jahr benutzt werden soll. Viele benutzen es auch gar nicht mehr und es liegt in eine Schublade, wo es so vor sich hin lagert und sich eine Patina bilden darf.

Ring und Armspange aus Besteck
Besteck als Schmuck – Ring und Armspange

Zum Wegwerfen ist es eben doch zu schade und verkaufen kommt für viele auch nicht in Frage, da es ja oft geerbt ist und schon lange im Familienbesitz ist.

Warum nicht Schmuck aus dem Silberbesteck machen lassen in einer Goldschmiede???
Der ideelle Wert bleibt erhalten und als Geschenk wird er sogar noch gesteigert. Es gibt viele Möglichkeiten ein ganz individuelles Schmuckstück aus alten Gabeln, Löffeln oder Teelöffeln zu machen. Nur muss es  zur besseren Bearbeitung mindestens mit einem 800 er Stempel versehen sein.

 

Idealerweise ist das Besteck noch mit einem Monogramm versehen, was dem Schmuckstück eine noch persönlichere Note verleiht.