Stempeln von Gold und Silber

Das Stempelgesetz – Stempeln von Gold und Silber

Das Stempeln von Gold und Silber ist in Deutschland gesetzlich geregelt.

In Deutschland besteht keine Pflicht, aus edelmetallhaltigen Legierungen hergestellte Schmuckwaren und Geräte mit einem den Feingehalt angebenden Stempel zu versehen. Wird dagegen freiwillig gestempelt, so gilt das

Gesetz über den Feingehalt von Gold- und Silberwaren.

Dieses Gesetz geht bereits auf das Jahr 1884 zurück und wurde bis 2001 mehrfach geändert.
Schmuck und Gerät dürfen in jedem Feingehalt hergestellt und gehandelt werden, sofern sie nicht gestempelt werden.
Das Gesetz besagt, dass man in Deutschland den Feingehalt von Gold- und Silberwaren in Tausendteilen angeben muss.
Die Fehlergrenze darf zehn Tausendteile nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im Ganzen eingeschmolzen wird.
Aus dem Ausland eingeführte Gold- und Silberwaren dürfen nur dann angeboten werden, wenn sie zusätzlich mit einer diesem Gesetz entsprechenden Stempelung versehen werden.
Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts haftet der Verkäufer der Ware.
Werbung
Lediglich bei versilberten Bestecken und anderem Tafelgerät, die mit einem die Niederschlagsmenge des Feinsilbers angegebenen Zahlenstempel versehen werden, muss das eingeschmolzene Material nicht den Tausendteilen entsprechen. Vielmehr besagt ein 80er oder 90er Stempel bei Besteck, dass auf eine Warenoberfläche von 24dm² 80 bzw. 90 g Silber aufgetragen wurden. Dies entspricht in etwa 12 Gabeln und 12 Löffel.
Stempeln von Gold und Silber
Buchtipp
Die Stempelung von Platin ist nicht gesetzlich geregelt. Nach internationaler Absprache werden Platinlegierungen mit einem Mindestfeingehalt von 960/000 mit einem „Pt“ gestempelt.
Für die Stempelung von Doublé (unechter Schmuck mit meist aufgewalztem Goldblech) gelten besondere Regelungen, die ich hier aber vernachlässige.
Änderungen bei der Regelung vom Stempeln von Gold und Silber  wurden per Gesetz in folgenden Jahren vollzogen.
24.3.1934 (BGBl. S. 240)
24.5.1968 (BGBl. S. 528)
2.3.1974 (BGBl. S. 590)
12.3.1976 (BGBl. S. 513)
und 10.11.2001 (BGBl. S. 2992, 2997).

Fazit:

Was viele erstaunen mag ist die Tatsache, des es keine gesetzliche Grundlage gibt, die vorschreibt, dass ein Schmuckstück gestempelt sein muss. Es ist aber zwingend erforderlich, dass, wenn man Schmuck stempelt, die Stempelung dem entsprechenden Feingehalt entspricht.

Perlenpflege – Pflege von Perlen

Perlenpflege – Tipps zum Erhalt  der Perlenqualität

Die richtige Perlenpflege erhält den Lüster und die Qualität der Perle und somit auch ihren Wert!

Zuchtperlen sind Naturprodukte. Individuell, jede für sich einmalig – aber durchaus empfindlich. Damit man ein Leben lang Freude daran hat, sollte e man in paar recht einfache Pflegetipps beachten:

Süßwasserzuchtperlen, verschiedene Stränge,Perlenpflege
Verschiedene Stränge von Süßwasserzuchtperlen
Kosmetika und chemische Zusätze, aber auch stärkere Transpiration können Glanz und Schimmer beeinflussen. Auch Umwelteinflüsse schaden den Perlen. Deshalb sollten Sie Perlenschmuck nach dem Tragen mit einem weichen Tuch reinigen. Damit die  Oberfläche keine Kratzer bekommt, bewahren Sie Ihre Perlen bitte getrennt von anderem härterem Schmuck in einem weichen Etui auf. Perlenpflege – Pflege von Perlen weiterlesen

Schmuck aus Besteck

Warum nicht Schmuck aus altem Besteck machen

Schmuck aus Besteck herzustellen bietet sich oftmals an.

Es ärgern sich viele über das immer wiederkehrende Putzen des geerbten Silberbesteckes. Oft wird  es nur zu besonderen Anlässen oder nur ein mal im Jahr benutzt und dann soll es glänzen. Aber Viele benutzen es auch gar nicht mehr und es liegt schon lange in eine Schublade, Hier lagert es so vor sich hin und es darf sich eine Patina bilden.

Schmuck aus Besteck, Ring und Armspange
Besteck als Schmuck – Ring und Armspange

Zum Wegwerfen ist es eben doch zu schade und verkaufen kommt für viele auch nicht in Frage, da es ja oft geerbt ist und schon lange im Familienbesitz ist. Sind es nur ein paar Einzelstücke kommt ein Verkauf auch nicht in Frage. Für nur drei Löffel und einer Gabel gibt es nicht viel Bares.

Warum nicht in einer Goldschmiede Schmuck aus dem Silberbesteck oder den Einzelteilen machen lassen ???

Der ideelle Wert bleibt erhalten und als Geschenk wird er sogar noch gesteigert. Es gibt viele Möglichkeiten ein ganz individuelles Schmuckstück aus alten Gabeln, Löffeln oder Teelöffeln zu machen. Nur muss es  zur besseren Bearbeitung mindestens mit einem 800 er Stempel versehen sein. Dann lässt sich an dem Besteckteil auch gut löten. Versilbertes Besteck hingegen kann man nur löten, wenn man das Risiko eingeht, dass die Versilberung abplatzt oder abschließend herunter poliert. Ich möchte mir derartigen Ärger ersparen und verarbeite daher nur legiertes Silber.
Mit 80, 90  oder 120  gestempeltes Besteck ist nur versilbert.
Idealerweise ist das Besteck noch mit einem Monogramm versehen, was dem Schmuckstück eine noch persönlichere Note verleiht.
Bei Interesse können Sie mich gern über das Kontaktformular anschreiben.
Gern beantworte ich Ihre Fragen.