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Eigenschaften von Gold

Eigenschaften von Gold

Gold ist seit dem Altertum bekannt. Es hat als einziges Metall eine satte gelbe Farbe. Als Blattgold ist es allerdings grün durchscheinend. Gold läßt sich so gut polieren, dass man eine hochglänzende Oberfläche erhält. Die Dehnbarkeit von Gold ist so groß, dass ein Stapel von 10000 Goldplättchen nur 1 mm dick ist! Die Schmelztemperatur ist so hoch, dass man es gerade noch mit der Stadtgasflamme schmelzen kann.

Die Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität ist geringer als bei Silber und Kupfer. Gold ist

Goldnuggets, Eigenschaften von Gold
Goldnuggets, Eigenschaften von Gold

praktisch luft-, wasser- und säurebeständig; nur von Königswasser wird es aufgelöst. Von freiem Chlor, von Kalium- und Natriumcyanid, von Brom und einigen anderen Chemikalien, die aber für den Goldschmied keine Bedeutung haben, wird es angegriffen. Gold geht nur schwer chemische Verbindungen ein. Wegen seines hohen Preises und um Härte, Festigkeit und Gebrauchseigenschaften zu verbessern , die Farbe zu variieren und den Schmelzpunkt zu senken, wird Gold fast ausnahmslos in legierter Form verarbeitet.


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Die üblichen Farbgoldlegierungen bestehen aus Gold, Silber, Kupfer. Den den Lotlegierungen werden zur Verminderung des Schmelzpunktes noch Zink und Cadmium zugesetzt. Gold wird durch Palladium oder Nickel entfärbt, um Weißgold zu erhalten.

Eigenschaften von Gold – Tabellarische Übersicht

Symbol
Au
Ordnungszahl
79
Relative Atommasse
196,97
Wertigkeit
1,3
Dichte in g/cm³
19,3
Schmelzpunkt in °C
1063
Siedepunkt in °C
2600
Spezifische Wärme in kJ/(kg*K)
0,1310
Spez. Schmelzwärme in kJ/kg
67
Wärmeleitfähigkeit in W/(K*m)
311,5
Brinellhärte in HB
18,5
Zugfestigkeit in N/mm²
131
Dehnung in %
40

Gold besteht aus nur einem stabilen Isotop und gehört damit zu den 22 Reinelementen. Das Schwermetall ist unlegiert weich wie Zinn.

Gold lässt sich aufgrund seiner Duktilität zu Blattgold schlagen und zu besonders dünnen Folien von etwa 2000 Atomlagen ausrollen. Deshalb verwendete Ernest Rutherford Goldfolie für seinen Streuversuch. Weißes Licht schimmert grünlich durch Goldfolie. Darüber hinaus lässt es sich leicht mit vielen Metallen legieren.

Eigenschaften von reinem Silber

Silber

Anglo-sächsische Bezeichnung für Silber: siolful
Symbol aus dem Latein: argentum. Ag
Element aus der ersten Nebengruppe des Periodensystems
Ordnungszahl 47
relative Atommasse 107,868
Dichte 10,5 g/cm³
Schmelzpunkt 960,85 °C
Siedepunkt 1980 °C
Brinellhärte 26 HB
Ritzhärte nach Mohs: 2,7
Farbe: hellweiss
wichtigste Fundstätten: Russland, Mexiko, Peru

S. ist ein weißes Metall, das alle anderen Metalle an Helligkeit der Farbe, Leitfähigkeit von Wärme und Elektrizität, Polierfähigkeit

Silber Granulat
Silber Granulat

und Reflexionsvermögen übertrifft. Da es langwelliges Licht (rot, orange, gelb) noch vollständiger reflektiert als kurzwelliges, hat es einen „warmen“ Farbton – etwa im Gegensatz zum „kalten“ Chrom. Silber erreicht fast die Dehnbarkeit des Goldes. Es läßt sich zu Folien von nur 0,0002 mm Stärke schlagen. Diese „Blattsilber“ ist durchscheinend und von bläulichgrüner Farbe. Aus 1 g Silber lässt sich ein Draht von 2000 m Länge ziehen. Diese große Dehnbarkeit , die nur vom Gold übertroffen wird, lässt sich mit der geringen Härte des Silbers, die zwischen der des Kupfers und Goldes liegt und einer Mohshärte von etwa 3 entspricht, erklären.

 Sterilisierende Wirkung

Mit Sauerstoff reagiert S. in festem Zustand durch Bildung einer unsichtbaren Schicht von Silberoxid, die nur die Stärke von einem Molekül erreicht und als Schutzschicht wirkt. Das Vorhandensein dieser in sehr geringem Umfang wasserlöslichen Oxidschicht ermöglicht die Bildung von Silberionen, die in Verbindung mit Wasser keimtötend wirken. Auf diese Weise lässt sich erklären, dass nicht nur Präparate von Silber in Form kolloider Lösungen ,z.B. Kollargol,sondern auch Geräte, Bestecke und Münzen aus Silber eine oligodynamische (d.h. sterilisierende) Wirkung haben.



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Silber reagiert mit Schwefel

Die Affinität des Silbers zu Schwefel ist besonders groß. In Verbindung mit dem in bewohnten Räumen stets spurenweise vorhandenen Schwefelwasserstoff bildet Silber eine Schicht aus Silbersulfid. Dies ist eine der häufigsten Ursachen für das Anlaufen des Silbers. Eine weitere Folge der Affinität zu Schwefel ist der gelegentlich unangenehm wirkende Metallgeruch des Silbers, der auf die Einwirkung organischer Schwefelverbindungen zurückzuführen ist.
Durch nichtoxidierende Säuren (z.B. Salzsäure) und organische Säuren wird Argentum nicht angegriffen. Konzentrierte Schwefelsäure löst Silber nur in erhitztem Zustand. Beste Lösungssäure für S. ist die Salpetersäure. Da Gold von der Salpetersäure nicht angegriffen wird, können Gold und Silber durch Auflösen des Silbers in Salpetersäure („Scheidewasser“) voneinander geschieden werden. Dagegen ist Silber nicht in Königswasser (s.u.) löslich.
Da reines S. für die meisten Anwendungsbereiche zu weich ist, wird es mit anderen Metallen legiert. Mit Quecksilber bildet es Amalgame, die heute vor allem in der Zahntechnik Verwendung finden.

Silber findet bei Weitem nicht nur für Schmuck Anwendung

S. ist aufgrund seiner hervorragenden physischen Eigenschaften in hohem Masse auch industriell genutzt und nachgefragt (u.a. Fototechnik, , Elektrotechnik, Dentalbedarf, Verspiegelungen, Medizintechnik).
Königswasser, selten auch Königssäure genannt, ist eine Lösung aus drei Teilen konzentrierter Salzsäure und einem Teil konzentrierter Salpetersäure.

Wissenswertes über den Opal – Eigenschaften, Varianten

 Opal: amorphe, wasserhaltige Kieselsäure SiO2 x nH2O.

Die Bezeichnung stammt von dem altindischen Wort „upala“= Stein. Für viele Mineralienliebhaber ist dieser Stein der „König“ der Edelsteine. Sie entwickelten sich seit der Jahrhundertwende des vorherigen Jahrhunderts zu einem begehrten Edelstein, der stetig an Bedeutung gewinnt. Beliebt wurde dieser Stein durch das

Filigraner Ring Gold Opal
Filigraner Ring Gold Opal

regenbogenartige Farbenspiel in seinem Inneren und auf seiner Oberfläche. Je nach Blickwinkel und Beleuchtung ändern sich die Farben und scheinen in verschiedenen Ebenen zu liegen, was dem Stein gelegentlich eine geheimnisvolle Unschärfe verleiht.

Dieses sogenannte „Opalisieren“ wird durch die innere Struktur des Edelsteins selbst erzeugt. Die so entstandenen Farben werden deshalb auch als Strukturfarben bezeichnet. Die Edelsteine werden aus unzähligen, winzig kleinen Kugeln aus amorpher Kieselsäure (Durchm.: 1/10000 mm), aufgebaut.
Das an den Kugeln gebrochene und reflektierte Licht erscheint schließlich in den verschiedensten Farben. Die größeren Kügelchen geben das rote Feuer, die kleineren das Grün bis Violett.

Zwei Opal-Kategorien

Der Edelstein wird in zwei Hauptkategorien eingeteilt – HELLER und DUNKLER Opal. Abgesehen von dem Farbspiel das sich bei kostbaren Steinen dieser Art zeigt, haben sie alle eine Basis- oder Hintergrundfarbe, die durch den Grad und die Art der Unreinheit, die dem Edelstein eigen ist, verursacht wird. Diese Hintergrundfarben variieren von weiß, grau, halbschwarz bis schwarz. Es werden orangefarbige und braune Edelsteine gefunden. Diese Steine haben keine große Bedeutung und sind im allgemeinen nicht besonders wertvoll .Ein Stein in den o.g. Grundfarben kann milchig, durchscheinend oder durchsichtig sein. Deshalb entstehen Untergruppen bei den hellen und dunklen Arten, z. B. heller Kristall-Opal, schwarzer Kristall-Opal etc. Diese hellen und dunklen Edelsteine (auch Weiße und Schwarze ) werden als Edelopale bezeichnet. Daneben gibt es noch die roten Feueropale und die gemeinen Farblosen.
Die Edelsteine entstehen da, wo Silicagel kleine Risse oder Hohlräume in der Erde füllt. Vor ca. 100 Millionen Jahren hat unsere Natur aus vertrockneten Meeren und erloschenen Vulkanen seltene Kieselsäuren herausgelöst. Im Laufe von Jahrmillionen hat sich diese dann in Hohlräumen verfangen und in einem lange währenden Prozeß zu Siliziumdioxid ausgehärtet. Während dieses Prozesses hat ein elektrolytischer Vorgang dafür gesorgt, dass sich winzigste kleine Kügelchen in einem besonderen Muster aufgereiht haben. Ein großer Teil des australischen Inlandes war einst vom Meer bedeckt, welches Ablagerungen hinterließ und so die geeignete Umgebung für die Bildung von Opalen schuf. Die Rohsteine treten meist als unregelmäßige Bänder im Gestein auf, manchmal sind aber auch die Reste größerer Meerestiere, wie die Schalen von abgestorbenen Schnecken und Muscheln, vollständig von Opal ersetzt. Diese Art des Opals ist eine Spielart der Natur, deren Bildung bis heute noch ungeklärt ist.

 Opale gehören zu den Quarzen

Diese Edelsteine gehören mit zur Gruppe der Quarze unterscheiden sich aber in den physikalischen Eigenschaften deutlich. Durch den hohen Wassergehalt (3-30%) bedingt sind sie sehr empfindliche Edelsteine, die mit großer Vorsicht bearbeitet und getragen werden müssen. Die Ritzhärte ist verhältnismäßig gering und liegt etwa bei 5.  Das heißt, dass sie mit einem Messer ritzbar sind. Im Vergleich dazu haben die anderen Quarze ( z.B. Amethyst oder Bergkristall) eine Ritzhärte von 7.  Diese Edelsteine brechen splittrig und sind spröde. Mit zunehmendem Wasserverlust werden sie rissig und können ihr Farbspiel verlieren. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass sie nicht höheren Temperaturen ausgesetzt werden, wegen der Verdunstung. Das Lagern in immer feuchter Watte verzögert das Altern der Schmucksteine und erhält ihr Leuchten.
Edelopale werden praktisch nie facettiert geschliffen, sondern so, dass das Farbspiel optimal herauskommt. Die übliche Schliffform ist die des Cabochons. So bearbeitet finden sie sich gefasst in Schmuckstücken.
Die wichtigsten Fundorte für diese Edelsteine liegen heute in den Wüsten von Australien, in denen sie unter zum Teil abenteuerlichen Bedingungen gefördert werden.

Schwarzopal

Schwarzer Opal
Schwarzer Opal

Der SCHWARZOPAL ist der Seltenste und Wertvollste seiner Gattung. Dieser Typ ist leicht durch die Dunkelheit des Hintergrundes oder der Grundfarbe zu erkennen. Häufig haben schwarze Opale nur eine dünne Schicht oder einen Farbstreifen, der sich auf dem grau bis schwarzen „Potch“ (ohne Farbspiel) befindet. Die einzelnen Muster sind so komplex wie die Vorstellung eines Künstlers. Wenige wissen, daß 99,9 % der Liefermenge dieses leuchtenden, dunkelstrahlenden Edelsteines nur an zwei kleinen Stellen auf dieser Welt – LIGHTNING RIDGE und in geringer Menge auch MINTABIE – geschürft wird.

Der SCHWARZE KRISTALL-OPAL wird hauptsächlich bei Lightning Ridge geschürft. Die Farben sind häufig von großer Tiefe. Mit Kristall-O. wird der Edelstein mit Farbspiel ohne dunklem Hintergrund bezeichnet, das Farbspiel steht jedoch sozusagen in schwarz. Gegen starkes Licht gehalten, wirkt dieser Stein durchscheinend, auf z. B. helles und dunkles Papier gelegt, muß die Farbe bzw. sein Farbspiel jedoch gleich bleiben. Opal ist generell amorph, also ohne Kristallstruktur im mineralogischen Sinne.

WEISSER OPAL

Der helle Opal (auch weißer Opal genannt) wird in Coober Pedy (Südaustralien) geschürft. Dieses ist das größte Feld in Australien.Sie sind nicht so selten wie die schwarzen Arten, können aber auch ein lebhaftes Farbenspiel haben. Wie der Name vermuten läßt, kommt der Stein in durchsichtigem, durchscheinendem und milchigem Farbton mit cremefarbiger Schattierung vor, die häufig eine weiche pastellfarbige Schattierung hervorruft. Die „Kristall“ durchscheinende Art ist lebhaft mit Farbeinschlüssen in verworrenen Muster-variationen. Helle Opale werden den verschiedenen Kategorien zugeordnet: WEISSER oder MILCHOPAL – dieser Edelstein ist durchscheinend und die weiße Grundfarbe ist durchscheinender als die gebrochenen Farben. JELLY OPAL (gallertartiger Opal) – ist durchsichtig, aber ein wenig unklar. Die Farben sind nicht scharf oder konzentriert wie im Kristall-Opal. KRISTALL – OPAL – diese Gruppe umfaßt den Opal der durchsichtig oder durchscheinend ist. Seine Farbklarheit ist sehr scharf. Alle Opalfelder haben diese Art.

Boulderopal

BOULDEROPAL ist eine spezielle Opalart, die in Queensland gefunden wird. Diese aus Queensland werden oft mit dem natürlichen Muttergestein (Eisensandstein) als Hinterseite geschliffen. Manchmal werden aufgrund der dünnen Opal-Ränder die Felsblöcke in bizarre Formen zersägt und mit dem braunen

Boulder-Opal
Boulder-Opal

Eisenstein, der das wertvolle Opalherz umgibt, poliert. „Boulder“ können hell oder dunkel, milchig oder durchsichtig sein. Kleine Felsbrocken enthalten manchmal „Kerne“ von Opalen, die unter dem Namen „YOWAH NÜSSE“ bekannt sind, weil sie häufig in der Nähe der Stadt Yowah gefunden werden. Der Boulder-„Matrix-Opal“ ist eine besondere Opal-Bildung, bei der Tupfen vieler auffunkelnder Farben in dem gesamten braunen Eisenstein zerstreut sind und wie aufblitzende Neonlichter und Lichtbänder einer entfernten Großstadt aussehen.

 

BESTIMMUNGSFAKTOREN FÜR DEN WERT ALLER OPALARTEN

Bei Betrachtung eines Opals, ist der massgebliche Faktor, das Verhältnis zwischen der Lichtquelle zu Ihren Augen. Um seine funkelnden Farben in der ganzen Schönheit von der besten Seite zu sehen, muss das Licht über Ihre Schultern einfallen. Wenn Sie Opale in einem geschlossenen Raum bei Tageslicht betrachten, stellen Sie sich mit dem Rücken zum Fenster. Und wenn Sie draussen sind, müssen Sie mit dem Rücken zur Sonne stehen. Drehen Sie sich um die eigene Achse und verändern so den Einfallswinkel des Lichtes, werden Sie erstaunt sein, wie sich Qualität und Farben verändern.
Gute solide Opale haben bewiesen, eine sichere Investition zu sein. Sein Wert steigt in gleichbleibendem Masse kontinuierlich. Dies kann man über keinen anderen Edelstein sagen. Diese unterliegen größeren Preisschwankungen nach oben und unten. Topqualitäten der Opale verzeichnen eine kontinuierliche Wertsteigerung.
Anders als bei den Diamanten und anderen wertvollen Steinen müssen viele Faktoren bei der Bewertung von Opalen berücksichtigt werden:

Brillanz

Die BRILLIANZ der Farben ist von größter Wichtigkeit. Der Preis hängt von dem Glanz/Feuer und der Farbintensität eines Opals ab.
Die ANORDNUNG der Farben verbunden mit der Brillanz kann den Wert um das 20-fache steigern. Gute Muster (z.B. Harlekin, Chinesische Schrift, Blockmuster etc.) sind selten und sollten Sie das Glück haben, einen von den oben genannten zu besitzen, haben Sie ein Sammlerstück.

Farben

FARBEN – die Anzahl der verschiedenen Farben und die vorkommenden Farben beeinflussen den Preis, obwohl diese Regel mit großer Vorsicht behandelt werden sollte. Ein Opal mit allen Farben des Spektrums ist nicht immer wertvoller als einer, der nur rot/blau oder grün/blau ist, weil die hauptsächliche Bestimmung des Wertes von der Brillianz und der Farbanordnung abhängt. Die häufigste Farbe beim Opal ist blau, dann folgt in absteigender Reihenfolge grün, orange und rot.

Form

FORM – ein Stein mit einer gewölbtem Oberfläche ist wertvoller als ein ähnlicher Stein mit einer flachen Oberfläche. Ein Opal der zu dünn ist, könnte bei Stoß brechen. Abgesehen von dem oben genannten ist die Form nicht besonders wichtig, obwohl eine größere Nachfrage bei ovalförmigen Steinen besteht.

Leuchtkraft

LEUCHTKRAFT- gute Opale müssen auch noch im Schatten bzw. bei sehr geringem Licht ihr Farbspiel zeigen. Geringere Qualitäten leuchten hauptsächlich bei Lichteinwirkung. Opale sollte man bei der Bewertung mit der Lichtquelle im Rücken betrachten.
OPAL-KATEGORIEN
 Dublette Triplette Schema
Aufbau einer Dublette/Triplette 1. Schmuckstein 2. Unterlage 3. Auflage

Es gibt drei verschiedene „Opal-Kategorien“. Die bedeutendste ist der SOLID-OPAL, er besteht ausschließlich aus massivem Opal. Die beiden anderen Kategorien sind keine echten Opale, sondern zusammengesetzte „Opale“ unter Verwendung von einer mehr oder weniger dünnen Opalschicht. Es gibt DOUBLETTEN, die aus einer Opalschicht (meist aus hellem Kristallopal) auf einer schwarzen Schicht mit schwarzem Klebstoff, normalerweise Kunstharz, hergestellt werden. Der schwarze Hintergrund verstärkt die Farben und das Farbspiel der Opalschicht. Die andere Art ist die Triplette. Diese wird durch Hinzufügen einer klaren Quarz-, Glas- oder Kunststoffkappe auf einer Doublette hergestellt. Die Opalschicht ist dünner als bei einer Doublette und normalerweise geringwertiger. Doubletten und Tripletten haben oft ein schönes Farbspiel, aber einen viel geringeren Wert als vergleichbar aussehende echte Steine.

Als Fälschung gilt Schwarzfärben von hellen oder von Matrix-Opalen zur Belebung des Farbspiels wie auch Imprägnieren mit Kunstharz.

FEUEROPAL

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Feueropal (benannt nach seiner orangenen Farbe) zeigt kein Opalisieren. Er ist meist milchig trüb. Beste Qualitäten sind klar durchsichtig, sie werden facettiert. Gegen jede Art der Beanspruchung ebenso empfindlich wie Edelopale. Lagerstätten überwiegend in Mexiko, aber auch Brasilien, Guatemala, USA, Westaustralien.