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Goldpreis und Silberpreis-2013

Goldpreis und Silberpreis-Entwicklung 2013

Das Jahr 2013 war nichts für jene, die mit Edelmetallen spekulieren wollten. Der kontinuierliche Anstieg der Jahre zuvor hat im Jahr 2013 ein massives Ende genommen. Dies trifft sowohl auf Silber- als auch auf Goldpreis in Euro zu. Wer in den vergangenen Jahren Geld in diese Edelmetalle angelegt hatte musste rechtzeitig verkaufen oder muss jetzt darauf hoffen, das der Preis wieder aufgeblasen wird. Denn in meinen Augen war es eine Blase, der jetzt langsam die Luft ausgegangen ist.

Der Höchstpreis für Gold war zu Jahresbeginn, am 03.Januar und lag bei 43,61 € für 1 Gramm. Im Laufe des Jahres sank der Preis bis auf 29,57 €/g am 23.12. bzw. auch am 30.Dezember. Das ist ein Preisrückgang von annähernd 32%. Da ich als Goldschmiede im Gold ausschließlich einen Rohstoff für meine Arbeit sehe, befürworte ich diese Entwicklung vom fallenden Goldpreis 2013 selbstverständlich. Für Anleger ist es aber mehr als nur ärgerlich.

Aber mal in Ernst: es war ja wohl nicht zu erwarten, dass der Goldpreis ständig weiter steigen würde, und eine Allzeithoch das nächste jagt, oder? Mir war es nie plausibel, weshalb der Preis für Gold in den vorherigen 10 Jahren einen ständigen Anstieg erfahren hatte. Gold war zu einem reinen Spekulationsobjekt geworden und aufgeblasen. Ich hatte schon davon berichtet, dass Investoren, wie der US-Starinvestor Soros einen Großteil seines Goldvermögens bereits 2011 verkauft haben.

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Silberpreis

Der Silberpreis hat im Jahr 2013 einen noch massiveren Preisrückgang im Vergleich zum Goldpreis erfahren. Der Preis für ein Kilogramm Silber hatte am 23. Januar des Jahres seinen Höchststand mit 841,10 €. Dieser Preis fiel bis zum 4. Dezember bis auf 487,80 €/kg. Der Unterschied zwischen dem Höchststand und dem preis vom 4. Dezember beträgt sogar 42 %.

In den ersten Wochen des Jahres 2014 ist der Goldpreis bis zum 27. Januar wieder auf 31,44 € gestiegen. Das Kilogramm Silber kostet heute aktuell 504,70 €/kg, war aber schon bei 521,00€/kg  am 20.Januar.

Wie auch immer man zu der Entwicklung stehen mag und was auch immer darüber gedacht wird; hier zwei ganz wertungsfreie Grafiken zum Goldpreis 2013 und zur Entwicklung vom Silberpreis.

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goldpreis 2013
Goldpreis                   2013
Silber-Preis 2013
Silber-Preis         2013

 

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Reich durch 240 Tonnen Silber

Schatzsucher haben Millionenfund im Atlantik gemeldet

 

1941 wurde ein britisches Handelsschiff vor der irischen Küste von einem deutschem U-Boot torpediert. An Bord waren u.a. 240 Tonnen Silber.Die US-Bergungsfirma Odyssey Marine Exploration teilte mit den Millionenschatz aufgespürt zu haben. Im nächsten Frühling soll die Bergung beginnen.
Vergangene Woche vermeldete die Bergungsfirma einen neuen Schatzfund. Das britische Handelsschiff „Gairsoppa“, aus Kalkutta kommend, wurde 300 Seemeilen vor der irischen Küste entdeckt.
Das Schiff war am 17. Februar 1941 auf dem Weg nach Liverpool in einem schützenden Konvoi, als der Kapitän aus Kohlemangel die Route änderte. Der Frachter wurde von einem deutschen U-Boot torpediert und versenkt. Nur der zweite Offizier der 85 Person umfassenden Besatzung überlebte. An Bord befanden sich unter anderem etwa 240 Tonnen Silber mit einem heutigen Marktwert von 200 Millionen Euro.
Das Schiff liegt mit der Deckseite nach oben, was für eine leichtere Bergung sorgen dürfte und somit die Silberbarren wie in einem Hafen durch die Ladeklappen herausgeholt werden können.
Das Bergungsunternehmen wird 80 Prozent des Schatzes behalten dürfen, da das Unternehmen mit der britischen Regierung zuvor einen Vertrag ausgehandelt hatte für den Fall, dass der Silberschatz gefunden und geborgen werden würde
Im Frühjahr des nächsten Jahres soll der Schatz bei ruhiger See aus 4700 Metern Tiefe geborgen werden.
Ob sich dieser Fund sogar auf den Silberpreis auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Edelmetall knackt Höchstmarke

dpa
 Der schwache Dollar macht wahr, was lange als unmöglich galt. Der Silberpreis hat seinen 31 Jahre alten Rekordstand übertroffen. Damals trieben zwei Spekulanten der Preis in die Höhe, heute sind es eine Handvoll Faktoren weltweit. In der Nacht zum gestrigen Freitag war es soweit: Mit 49,51 US-Dollar übersprang der Preis für eine Feinunze (rund 31 Gramm) am Londoner
Spotmarkt die magische Marke von 1980: Damals notierte die Feinunze ihren spekulatioinsgetriebenen Höchststand von 49,45 Dollar. Hauptgrund waren Hamsterkäufe der US-Brüder Hunt, die damit in die Geschichte eingingen.
Allein in diesem Jahr hat der Silberpreis um fast 20 Dollar oder gut 65 Prozent zugelegt. Als weitaus wichtigsten Grund dafür einen schwachen US-Dollar. Seit vielen Monaten verliert der „Greenback“ zu vielen wichtigen Währungen beständig an wert. So notiert der Euro zum Dollar aktuell so hoch wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren – und das trotz der europäischen Schuldenkrise. Zu anderen Währungen sind die Verluste des Dollars sogar noch größer. Die Dollar-Schwäche führt dazu, dass die Silber-Nachfrage aus vielen Ländern einen starken Schub erhält: Die Anleger kehren dem Dollar zusehends den Rücken und investieren lieber in Silber.
Die Gründe für den Dollar liegen auf der Hand: Experten nennen die lasche US-Geldpolitik, die allenfalls mittelprächtige US-Konjunktur und die angeschlagenen Staatsfinanzen der USA als Hauptgründe. Einen starken Schub hatte der Silberpreis zuletzt von der amerikanischen Geldpolitik erhalten: Im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken lässt die US-Notenbank Fed derzeit überhaupt keine Neigung erkennen, auf die geldpolitische Bremse zu treten.