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Harry Winston – Diamant für 23 Millionen Franken versteigert

Harry Winston – Diamant

Der Harry Winston – Diamant war bisher ein namenloser, makelloser Diamant mit einem Gewicht von 101,73 Karat. Er  wurde in Genf in einem Luxus-Hotel versteigert und erzielte eine Preis von 23 Millionen Franken.

Das Höchstgebot kam von dem Juwelier Harry Winston, dessen Schmuck-Unternehmen seit März diesen Jahres mit zur Swatch-group gehört. Diese Übernahme hatte Winston etwa 1 Milliarde Dollar eingebracht. Genug Kapital für neue Anschaffungen.

Es nahmen 150 Interessenten an der Auktion teil.

Harry Winston - Diamant
Harry Winston – Diamant
Nach der Auktion hat Winston mitgeteilt, dass der farblose, tropfen- bzw. birnenförmige Edelstein den Namen „Harry Legacy“ erhalten soll. Dies ließ der Christie’s- Sprecher Rahul Kadakia verlauten.
Diesen Diamant zertifizierte das Amerikanischen Edelstein-Institut und  beschreibt den Stein als klaren Diamant mit einer perfekten Symmetrie, der keine Makel aufweißt.
Die Bearbeitung vom Rohstein zu dem jetzt namenhaften „Harry Legacy“ dauerte 21 Monate. Er stammte aus der Jwaneng-Mine in Botsuana und hatte ein Rohgewicht von 236 Karat.
Zum Kaufpreis werden Steuern und Verkaufsprovision addiert, so dass der Käufer letztlich 26,7 (20,7 Millionen Euro) Millionen Dollar zahlen muss.
Das Auktionshaus Christie’s hatte auf 30 Millionen Dollar gehofft, wohingegen der nun erzielte Preis umgerechnet 23,5 Millionen Dollar ausmacht und somit aber dennoch der höchste Preis für einen Diamanten dieser Kategorie ist. Der größte bekannte farblose und makellose Diamant mit den ist der Cullinan-Diamant mit 530,2 Karat, der zu den britischen Kronjuwelen zählt.

Eine  Auktion des vergangenen Jahres brachte für den „Erzherzog Josef“ knapp 17 Millionen Euro.

 
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Farbige Diamanten, moderner Diamantschliff

Farbige Diamanten, moderner Diamantschliff – Fancy Diamonds

Adàmas nannten ihn die alten Griechen, was gleichbedeutend ist mit der „Unbezwingbare“. Mit keinem anderen Stein war er zu bearbeiten, zu ritzen, zu polieren oder auch zu bohren. Mit „diaphainein“ wurde daraus Adamat, Demant, Diamant. Der „König der Edelsteine“. Mit der Mohshärte 10 ist er das härteste natürlich vorkommende Mineral und besitzt eine ungewöhnliche Lichbrechung. Ein moderner Diamantschliff fördert die Lichbrechung.

 Element C

Diamanten sind reiner kristallisierter Kohlenstoff, ihre chemische Formel erschöpft sich in dem Zeichen für dieses Element: C. Das Graphit in den Bleistiften ist ebenfalls Kohlenstoff – wie auch unsere Kohle zum größten Teil daraus besteht.

Kohlenstoff ist in der Erdgeschichte aber nur unter extremen

farbige Brillanten
farbige Brillanten

Umständen in kleinsten Mengen höchst selten kristallisiert. Seinem atomaren Aufbau entsprechend ergibt sich für Diamanten – anders als für Graphit – eine flächenzentrierte, kubische Kristallform: Würfel, Dodekaeder, Oktaeder und weitere Formen, die auch wieder kombiniert und verzwillingt auftreten.

Diamanten können schon in Naturform einen erheblichen Reiz entfalten. Es gibt mittlerweile oft Diamantketten auf dem Markt, die aus naturbelassenen Diamanten bestehen und viele Liebhaber finden. Bevor man sie im Schmuck zu schätzen lernte, wäre derartig dunkle, einschlussreiche Diamanten in Schleifscheiben für die Industrie verwendet worden – wie mindestens 90% aller gefundenen Diamanten.
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Der Diamant ist der einzige Edelstein, der nur aus einem Element besteht, dem Kohlenstoff – doch außer diesem existenz-entscheidenden C spielen beim Diamanten die „vier großen C“ eine wertbestimmende Rolle: Cut, Colour, Clarity und Carat, also Schliff, Farbe, Reinheit und Schliff. Auf diese den Wert bestimmenden Faktoren bin ich bereits an anderer Stelle eingegangen.
Die am meisten angewandte Schliffform beim Diamanten ist der Brillant mit seinen 56 Facetten und der Oberflächentafel, durch die das Licht eintritt, den Stein durchquert und vollkommen reflektiert wird. Zusammen mit mit der extrem hohen Lichtbrechung und dem beachtlichen Farbstreuungsvermögen (beim Austreten aus dem Stein wird das Licht in seine Farbkomponenten zerlegt) ergibt sich das begehrte und so beeindruckende „Feuer“ des Brillanten. Andere klassischen Schliffformen sind der Navette-, der Herz-, der Pendeloque– und der Smaragdschliff.

Im 20. Jahrhundert kreierten Steinschleifer etliche neue Schliffformen

moderner Diamantschliff
moderner Diamantschliff

Überaus komplexe Formen entwickelte der Antwerpener Diamantschleifer Gabriel S. Tolkowsky: der Gabrielle-Cut weist 81. 105 oder gar 121 Facetten auf. Er ließ die fünf Phantasie- und Blumenschliffe Fire Rose, Sunflower, Marigold, Dahlia und Zinnia folgen. 1990 präsentierten Bernd Munsteiner und Dr. Ulrich Freiesleben die Schiffe Spirit Sun und Context Cut. Paul de Maere 1999 den Lion-Cut und Groh+Ripp den High-Reflexion-Cut. Die beiden zuletzt genannten Schliffe sind aber keine speziellen Diamant-Schliffe, sondern auch für alle Farbsteine geeignet.

Neben den modernen Diamantschliffen haben in den letzten Jahren auch die farbigen Diamanten ihren Stellenwert in der Gunst der Schmuckliebhaber erhalten. Was viele nicht wissen ist, dass es Diamanten in sehr unterschiedlichen Farben gibt.

Wertvollster Diamant der Welt – most valuable diamond of the world

Wertvollster Diamant der Welt

Erzherzog Josef Diamant
dpa                                  Erzherzog Josef
Gestern abend um kurz 22.00 Uhr ist einer der weltberühmten Diamanten unter den Hammer gekommen und in Genf im Hotel Four Seasons von Christie´s versteigert worden. Der „Erzherzog Josef“, so sein Name, erzielte die neue Rekordsumme von knapp 17 Millionen Euro.
Der Diamant hat ein Gewicht von 76 Carat und ist auf Grund seiner Makellosigkeit ein ganz besonderer Edelstein. Er ist von reinem Weiß, absolut fehlerlos und stammt aus dem Hause Habsburg. Und das bei dieser Größe. Von daher lag bereits das Mindestgebot bei acht Millionen Franken.
So war es auch kein Wunder, dass die 10 Millionengrenze binnen kürzester Zeit geknackt war. Bis 22.22 Uhr gab es immer wieder neue Gebote bis dann bei 18,1 Millionen der Hammer fiel. Hinzu kommt noch eine Kommission, die den neuen Besitzer aber nicht weiter stören dürfte.

So schnell kann es gehen, hier geht es zu einem noch teureren Diamanten.