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Gabel-Armreif

Gabel-Armreif

Dieser Gabel-Armreif ist schon vor langer Zeit entstanden und dient als Anschauungsstück, da es in meiner Goldschmiede immer wieder mal vorkommt, dass ich Nachfragen nach Besteckschmuck erhalte; sowohl vor Ort in meiner Goldschmiede in Osnabrück, aber auch über das Internet, und da erfreulicherweise nicht nur aus Deutschland.

Es handelte sich bei dieser Gabel um ein recht großes Stück mit dem sogenannte

Gabel-Armreif
Gabel-Armreif

„Dresdner Barock“ Muster. Sie besteht aus 800/-er Silber. Das bedeutet, dass es sich hierbei um ein Gabel handelt, die durchlegiert ist, sie besteht tatsächlich aus 80 % Silber. Ist das Besteck hingegen mit einem 80/- er, 90/- er oder 100/- er Stempel versehen, nehme ich bewusst Abstand von Umarbeitung und kann dies auch nicht empfehlen. Derartige Besteckteile sind nur versilbert und je nach Alter kann die Versilberung auch stellenweise schon abgerieben sein. Die Versilberung kann aber auch schon durch erforderliche Biegearbeiten abplatzen und beschädigt werden. Werden an einer derartigen Gabel, wie in meinem Muster, zudem noch Lötarbeiten durchgeführt, leidet eine Versilberung noch zusätzlich. Deshalb wird von mir nur durchlegiertes Besteck zu Schmuck verwandelt.

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Große Gabeln sind von Vorteil

Große Gabeln, wie die des erwähnten „Dresdner Barock“, haben den wesentlichen Vorteil, dass sie genügend Länge besitzen um daraus einen Reif fertigen zu können, durch den auch die Hand passt.

Aber auch kleinere (kürzere) Gabeln kann ich zu einem Gabel-Armreif umarbeiten, aber eben nur, wenn sie aus 800/- er Silber bestehen. Wer eine sehr schöne Gabel besitzt, die als Armreif dienen soll, braucht darauf nicht verzichten. Der Stiel kann grundsätzlich durch ein entsprechendes Silberstück auf das erforderliche Mass verlängert werden. Davon ist in der Regel im Nachhinein auch nichts zu sehen; es sei denn der ganze Stiel hat ein sehr spezielles Muster, das nur schwer zu ergänzen ist. Eine Verlängerung ist dann aber eigentlich nur für denjenigen zu erkennen, dem Der Reif gehört. Da ja alles ordentlich angepasst und poliert wird, fällt es eigentlich nicht auf.

Das Design von diesem Gabel-Armreif dient nur zur Veranschaulichung dessen, was möglich ist. Wer eigene Ideen hat oder eine andere Optik wünscht, den berate ich gern in meiner Goldschmiede in Osnabrück, aber auch per e-mail. Dazu bitte das Formular unter dem Reiter „Kontakt“ verwenden.

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Kettenanhänger aus einer Gabel

Kettenanhänger aus einer Gabel

Dieser Kettenanhänger ist aus einer wirklich schönen alten Gabel entstanden. Ich habe

Kettenanhänger aus einer Gabel
Kettenanhänger aus einer Gabel

schon verschiedene Schmuckstücke, die ich aus altem Silberbesteck angefertigt habe, hier in meinem Blog vorgestellt. Aber einen Kettenanhänger aus einer Gabel war bisher nicht dabei.

Wie bei allen Schmuckstücke aus Silberbesteck verarbeite ich ausschließlich Besteckteile, die mindestens mit 800 gestempelt sind. Bei dieser Stempelung handel es sich um legiertes Silber und nicht nur um eine Auflage mit Silber. Es besteht aus 80 % Silber und meistens aus 20% Kupfer.

Warum aus 800 er Silber? Kettenanhänger aus einer Gabel weiterlesen

Kettenanhänger aus Gabel und Löffel

Kettenanhänger aus Gabel und Löffel

Dieser Kettenanhänger aus Gabel und Löffel, also mal  aus zwei unterschiedlichen Besteckteilen, war eine Auftragsarbeit einer Kundin, die mich über diesen Blog gefunden hatte.

 

Sie brachte mir zwei Kuchengabeln und einen Teelöffel (beides aus

Gabel und Löffel als Material
Gabel und Löffel als Material

langjährigem Familienbesitz) und hatte den Wunsch, dass ich einen Kettenanhänger daraus machen solle. Ich habe zunächst geschaut, um welche Legierung es sich handelt, da es nicht mit jedem Besteck möglich ist, daraus Schmuck zu fertigen.

Wenn zur Herstellung eines neuen Schmuckstücks Lötungen notwendig sind, sollte es sich um mindestens 800/000 er Silber handeln. Nur dann handelt es sich um eine Legierung handelt und nicht nur um eine Silberauflage.


Versilberte Besteckteile habe den Nachteil, dass bei großer Beanspruchung des Metalls die Versilberung abplatzen kann. Sind Lötungen erforderlich, neigt die Silberauflage sehr oft zur Blasenbildung. Aus diesen Gründen arbeite ich nur durch-legiertes Besteck zu Schmuck um.

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Die Besteckteile der Kundin waren mit 800 gestempelt. Somit war es grundsätzlich möglich diese zu verarbeiten. Es stellte sich bloß die Frage, wie der Anhänger aussehen sollte. Seitens der Kundin war ausgeschlossen, dass das Rosenmuster mit verarbeitet werden soll, da der Anhänger für einen Jungen sein sollte. Das Muster der Gabel allerdings sollte sichtbar bleiben. Alles Weitere war mir freigestellt.

Kettenanhänger aus Gabel und Löffel
Anhänger aus Löffel und Gabel
Es war nicht so einfach beides mit einander so zu kombinieren, dass das Muster der Gabel noch zu erkennen war, ebenso, wie die Besteckteile an sich. Zu sehr entfremden wollte ich beides nicht. So kam ich schließlich auf die Idee, die Gabel ähnlich einer Vogelkralle um den Löffel zu legen, wie es auf dem Photo zu sehen ist.
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Die Kundin war zufrieden und hatte nur noch den Wunsch nach einer passenden Kette. Ich empfahl ihr ein Kautschukband, was ihr dazu auch gefiel.

 

Weitere Besteckteile die ich zu Schmuck verarbeitet habe.