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Osnabrücker Zeitung berichtet vom Stadtring

Die Neue Osnabrücker Zeitung hat einen Artikel über meinen Stadtring von Osnabrück veröffentlicht.

In der vergangenen Woche gab es einen Anruf der Neuen Osnabrücker Zeitung. Eine

Osnabrücker Zeitung, Drei Verschiedene Varianten des Osnabrückrings
Drei Verschiedene Varianten des Osnabrückrings

Redakteurin sagte mir, dass sie ein Foto von meinem Stadtring von Osnabrück im Internet bei Twitter gefunden hätte und gerne einen Artikel über den Ring schreiben würde. Meine Freude darüber war natürlich entsprechend groß und ich habe selbstverständlich zugesagt und so hat sie mich  in meiner Goldschmiede in Osnabrück aufgesucht.

Hier der Tweet:

Über Twitter wurde ich von der Presse gefunden

Ich fragte sie, warum sie mich ausgerechnet bei Twitter und nicht über Facebook oder Google gefunden hat. Interessant war für mich, dass sie mir sagte, es wäre wesentlich einfacher, wenn man bei Twitter nach Neuigkeiten zu einem bestimmten Begriff suchen würde. Sie hatte „Osnabrück“ als Suchbegriff eingegeben und war so auf ein Foto von meinem Stadtring gestoßen, der auch schon einige Male weitergezwitschert wurde. Dieses Foto hatte dann ihr Interesse geweckt. Ich muss zugeben, dass ich Twitter wohl ein wenig unterschätzt habe, auch wenn ich alle meine geschriebenen Artikel bzw. Bilder von meinem Schmuck auch bei Twitter verbreite.

Sie sagte zunächst, dass auch ihr der Ring gut gefällt. Sie hätte auch die Artikel über den Stadtring hier in meinem Blog gelesen. Die Artikel enthielten ihrer Ansicht nach interessante Informationen. Dennoch hatte sie natürlich noch Fragen, die ich ihr gerne beantwortet habe. Ich denke es ist auch wesentlich leichter einen neuen Text anhand eigenen Notizen zu schreiben, als aus fremden Texten einen eigenen Artikel zu verfassen. Somit hatte sie ihre eigenen Notizen zu meinem Stadtring von Osnabrück, auch wenn es letzlich eigentlich nur die Informationen waren, die auch in meinem Blog nachzulesen sind. Sie hatte noch diverse Fotos vom Osnabrücker Ring gemacht. Auch ich sollte mit einem Foto in dem Artikel erscheinen.

Wie sie mir zum Schluss noch sagte, würde der Artikel noch am gleichen Tag in der Online-Version der Neuen Osnabrücker Zeitung erscheinen. Ob es auch einen Artikel in der gedruckten Tageszeitung geben würde konnte sie mir nicht sagen.

Ich bin mal gespannt, ob sich in naher Zukunft neue Interessenten für meinen Stadtring von Osnabrück bei mir einfinden werden, dank Twitter bzw. der örtlichen Tageszeitung.

Neues vom Osnabrück-Ring

Meinen Osnabrück-Ring gibt es auch weiterhin

Die Herstellung vom Osnabrück-Ring läuft weiter, obwohl es leider Menschen gibt, die dieses per anwaltlichem Schreiben meinen, unterbinden zu müssen.

Osnabrück-Ring, neuer Guss von 5 Ringen
Osnabrück-Ring, neuer Guss von 5 Ringen

Nun ja, wenn es ehemalige (glücklicherweise, denn die Strasse freut es, wie mir mehrfach mitgeteilt wurde) Nachbarn gibt, die die geistige Unreife besitzen ein Plakat von mir bekleben zu müssen (ich hatte darüber schon geschrieben), dann waren auch die später folgenden Schritte zu erwarten. Es gibt ja die verschiedensten Kommunikationsmittel um schnell weiterzugeben, was einem selbst nicht passt. Da ist diesem ehemaligen Nachbarn selbstverständlich auch das Mittel der Denunzierens recht.

Ich hatte bald darauf erstaunlich oft Besuch aus Bremen auf meinem Blog. Dieser suchte aber nur und gezielt die Artikel über den Osnabrück-Ring auf.

Ich stand also „unter Beobachtung“, doch es passierte lange Zeit nichts. Eine Woche bevor ich das Schreiben der Anwältin erhalten hatte, kam aber die Produzentin des anderen Rings mit Verstärkung in mein Geschäft. Sie hatte (wohl nach einer anwaltlichen Beratung) extra eine Anreise aus Bremen in Kauf genommen um mich von der Unterschrift einer Unterlassung zu überzeugen, weil sie ein angemeldetes Geschmacksmuster für ihren Ring hätte. Ich lehnte das allerdings ab. Ich war und bin der Ansicht, dass mein Ring optisch nicht mit ihrem vergleichbar ist. Wie ich schon in dem oben erwähnten Artikel geschrieben hatte, gibt es eine Vielzahl verschiedener Stadtringe, die zum Teil auch deutlich älter sind als derjenige dieser Bremerin. Beim Verlassen meiner Goldschmiede sagte sie noch: “Schade“.

Mir war klar, dass da noch was kommen würde.

Doch zuvor wurde eine Facebook-Seite, die ich für diesen Ring eingerichtet hatte, auf dümmliche Art und Weise besucht und vermutlich von väterlicher Seite bombardiert, verunglimpft und unter wirklich jeden meiner Posts (mit Hilfe von strg c und strg v) das doch viel schönere Original angepriesen und mein Ring als ´Plaar´giat bezeichnet. Wie erbärmlich!! Ich hatte mir selbstverständlich das Recht genommen und diese skurrilen Unterstützungen von „Papa“ zu löschen. Man beachte aber die verblüffend gleich-kreative Schreibweise, die auch schon auf meinem Plakat Anwendung fand. Ein Schelm wer dabei Böses denkt und den „anonymen“ Urheber des Ganzen vermuten möchte!

Bald darauf kam dann auch das von mir erwartete Schreiben einer Anwaltin, in dem mir die Verletzung eines eingetragenen Designs vorgeworfen wurde und ich zur Unterlassung aufgefordert wurde. Zudem stand plötzlich noch ein Betrag für entstandene Kosten und eine Auslagen-Pauschale in Höhe von insgesamt 995,00 Euro im Raum. So ein Schreiben beeindruckt schon ein wenig, aber ich war immer noch der Überzeugung, dass mein Stadtring von Osnabrück keine simple Kopie eines anderen Ringes ist und die Idee eines Stadtrings erst recht nicht von dieser Frau aus Bremen stammte. Ich habe eine Idee, die über zehn Jahre alt ist aufgegriffen und nach meiner Vorstellung umgesetzt.

Rechtliche Beratung war nötig

Folglich habe auch ich mich von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Ich habe ihm schließlich die Angelegenheit übergeben, da er mir sagte, dass er meine Ansicht teilte. Da dieser zu empfehlende Rechtsanwalt in Rostock tätig ist, hat er sogleich eine Goldschmiede in Rostock kontaktiert, die bereits seit 2003 Stadtringe für diverse Städte herstellt. Diese nette Goldschmiedemeisterin war auch sofort bereit eine Erklärung zu unterschreiben, aus der dieses hervorging. Somit war mein Anwalt sogar der Auffassung, dass die Möglichkeit bestünde, den Design-Schutz gänzlich löschen zu lassen. Auch dies wurde in einem Schreiben erwähnt.

Das Ganze liegt jetzt acht Wochen zurück und es gibt bisher keine weiteren Reaktionen, weder von meinem ehemaligen Nachbarn, noch von der Produzentin aus Bremen oder ihrer Anwältin.

Wer sich auf einen Denunzianten, der selbst mit Vielem was er macht im Glashaus sitzt, verführen lässt, ist ganz schlecht beraten! Glücklicherweise gibt es Berufskollegen, die schon sehr lange Stadtringe herstellen, die mich in meiner Ansicht unterstützt haben. Danke dafür.

Ich werde berichten, sollte es wesentliche Neuigkeiten geben.

Den einzigen Osnabrück-Ring, der auch in Osnabrück hergestellt wird, gibt es also

Stadtring Osnabrück
Stadtring Osnabrück, Variationen

weiterhin bei mir – mit all dem dazugehörigen Service, den man nur hat, wenn man vor Ort in einer Goldschmiede einen Ring erstanden hat. Dazu gehört die Bearbeitung der gewünschten Optik, wie auch das kostenlose Anpassen der Größe.

Bevor ich es vergesse:

Vielen Dank auch an die Denunzianten, Streithähne und -hühner; je mehr Anlass ich bekomme über den Ring schreiben zu können, umso bekannter wird mein Osnabrück-Ring!

Plakat vom Stadtring Osnabrück

Plakat vom Stadtring Osnabrück

Hier ein Plakat vom Stadtring, dass ich gestaltet habe, um meine Variante des Stadtrings von Osnabrück bekannter zu machen.

Ein Geschäft mit langer Tradition aus Osnabrück, welches es mittlerweile nicht mehr gibt, hatte einen Stadtring von einem Schmuckproduzenten aus der Nähe von Bremen bezogen und ihn in Osnabrück eine ganze Zeit verkauft. Neben anderen Schmuckstücken produziert dieser Hersteller aber immer noch verschiedenste Stadtringe für Händler in unterschiedlichen Städten Deutschlands unter anderem z.B. auch für Sylt. Ob der Ring für Osnabrück bei dieser Firma noch hergestellt wird kann ich aber nicht sagen.

Plakat vom Stadtring Osnabrück
Plakat vom Stadtring Osnabrück
Ich habe diese Idee bei meinem Ring jetzt ganz neu und anders interpretiert. Er ist wesentlich feiner ausgearbeitet als der Ring der besagten Firma aus dem Norden. Es gibt auch viele andere Goldschmiede, die für ihre eigene Stadt derartige Ringe anfertigen. Nachdem ich im Internet ein wenig gestöbert habe, konnte ich dabei feststellen, dass die künstlerische Umsetzung dieser Ringe sehr unterschiedlich ist. Und genau das ist es, was mir dabei gut gefällt. Die Tatsache, dass ein Stadtring auch genau in der Stadt hergestellt wird, auf die er sich bezieht und, dass die Goldschmiede ihre eigene Umsetzung dieser Idee haben.
 
Getragen wird der Ring dann sicherlich nicht nur von Einheimischen, sondern auch von vielen, die einen Bezug zur jeweiligen Stadt haben. So ist es auch bei den Ringen, die bei mir bisher den Besitzer gewechselt haben. Es sind bei weitem nicht nur Kunden gewesen, die aktuell noch in Osnabrück leben. Genau diese Kunden haben jetzt ein Stück „Heimat“ an ihrem Finger.

Den Ring gibt es in Silber oder auch in Gold

Den Ring aus meiner Goldschmiede gibt es in Gold oder Silber und ist sowohl als Damenring, wie auch als Herrenring zu tragen. Die Größe wird bei Silber-Ringen kostenlos angepasst, bei der goldenen Version berechne ich nur das zusätzliche Material, das nötig sein kann. Es besteht auch die Möglichkeit mit einem Edelstein diesem Ring eine ganz persönliche Note zu geben. Dieser Stadt-Ring ist aus Osnabrück für Osnabrück und auch für alle anderen, denen er gefällt; also made in Osnabrück.

Hier gibt es weitere Informationen zum Osnabrücker Ring