Edelstein der Quarzgruppe – Citrin

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Der Citrin ist ein weiterer Edelstein der Quarzgruppe, zu der unter anderem auch der schon in diesem Blog erwähnte Amethyst gehört.

Der Citrin ist die gelbliche Variante. Die zitronengelbe Farbe hat dem Edelstein auch

facettierter Citrin
facettierter Citrin

seinen Namen gegeben. Die Farbe erhält er durch Eisensubstanzen. Die meisten im Handel vorkommenden Citrine haben ihre Farbe durch Brennen von Amethyst oder auch Rauchquarz erhalten. Bei 470 Grad Celsius wird brasilianischer Amethyst hellgelb. Liegt die Temperatur des Brennens aber bei 550-560 Grad Celsius, so erhält der Stein eine dunkelgelbe bis rotbraune Farbe. Echte Citrine lassen sich von den gebrannten zum Beispiel mit Hilfe des Pleochroismus (Farbveränderung des Edelsteins beim Drehen im Licht) unterscheiden. Echte Citrine zeigen einen schwachen Pleochroismus, gebrannte hingegen keinen. Des Weiteren zeigen fast alle gebrannten Citrine einen Stich ins Rötliche. Natürliche Citrine hingegen habe überwiegend eine blaßgelbe Farbe.

Außer den reinen Citrinen oder Amethysten gibt es auch Kombinationen von beiden

Ametrin, Citrin und Amethyst
Ametrin

Edelsteinen. Diese Kuriosität ist selten und besitzt den Kunstnamen Ametrin. Um einen Kern aus hellgelben Citrin schließt sich hierbei meist ein Mantel aus tiefviolettem Amethyst.

Auch für diese gibt es im Handel spezielle Bezeichnungen, die darauf zurückzuführen sind, daß Händler und Schleifer schon sehr früh dazu übergingen, Citrin als Ersatz für den weit wertvolleren Topas zu verwenden. Viele dieser Bezeichnungen sind aber unzulässig, da sie durch ihren Namen höherwertige Edel- und Schmucksteine vortäuschen.
Zu diesen unzulässigen Bezeichnungen gehören Namen wie: Bahia-, Madeira-, Palmyra- oder Rio-Grande-Topas.

Wenn dagegen von z.B. Madeira-Farbe oder Madeira-Citrin gesprochen wird, ist dieses korrekt, da hierbei mit der Lokalbezeichnung eine bestimmte Farbvorstellung verbunden wird.

Die ergiebigsten Vorkommen der natürlichen Edelsteine sind in Brasilien, Madagaskar und USA. Es gibt aber auch Vorkommen in Argentinien, Birma, Namibia, Russland, Schottland und Spanien.
Gute durchscheinende Qualitäten werden oft als Ringstein oder für Anhänger verwendet. Die weniger guten Stein verarbeitet man meist zu Steinketten.
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