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Silberring mit Aventurin

Silberring mit Aventurin

 

Hier stelle ich einen neuen Silberring mit Aventurin aus meiner Goldschmiede vor.

Silberring mit Aventurin
Silberring mit Aventurin

Der Ring  aus Sterlingsilber hat eine ungewöhnliche Ringschiene . Die Schiene ist 7,5 mm breit. Somit ist sie breit genug, damit die Oberflächenstruktur gut zur Geltung kommen kann. Die gesamte Schiene ist mit kleinen, runden Vertiefungen versehen, die ich mit Hilfe eines speziellen Punzens eingeschlagen habe. Dieser Punzen hatte erhabene Körner und wird als Egrenoirs bezeichnet. Die Außenkanten der Schiene, wie auch die Fassung aus 585/- er Gelbgold hingegen sind poliert.

Der Aventurin (hier weitere Informationen) wird üblicherweise im Cabochon geschliffen. So auch dieser Edelstein mit einer Größe von 9*5 mm; er hat ein Gewicht von 1,93 Carat. Gefasst habe ich den Aventurin in einer geschlossenen Zargenfassung, die mit 10 mm deutlich über die Breite der Ringschiene herausragt.
Der Ring hat die Größe 58 ½ bzw. knapp 19.

Aventurin – aventurine

Der Aventurin

Der Aventurin gehört in die große Edelsteingruppe der Quarze, zu der auch z.B. die wesentlich bekannteren Edelsteine Amethyst, Bergkristall oder Citrin gehören.

Auch er hat, wie alle Quarze, die Mohshärte 7.
Cabochon-Schliff 12*10 mm
Cabochon-Schliff 12*10 mm
Grundmaterial dieses Edelsteins ist ein dichtes, körniges Quarzaggregat mit eingelagerten Mineralplättchen verschiedenster Mineralien. Dadurch entsteht ein buntes Farbenspiel glänzender Reflexe. Beim diesem Edelstein sind es Fuchsit oder Hämatitschüppchen. Diese optische Eigenschaft wird auch als Aventurisieren bezeichnet. Es gibt diese optische Eigenschaft auch beim Aventurinfeldspat durch Hämatit- oder Goethitschüppchen.

Der A. ist grün, rotbraun oder goldbraun schillernd und durchscheinend bis undurchsichtig. Der grüne A. ist aber am häufigsten zu finden.

Ring aus Silber mit Aventurin
Ring aus Silber mit Aventurin
Vor allem wird dieser Edelstein in Brasilien, Indien, Österreich, Russland und Tansania gefunden. Neben der Verwendung als Cabochon verarbeitet man ihn auch für kunstgewerbliche Gegenstände.
Der Name geht zurück auf eine durch Zufall ( ital. „a ventura“) um 1700 entdeckte Glassorte, die dem Stein sehr ähnlich ist.
 
Die deutsche Vorschrift RAL 560 A 5 bezeichnet diesen Edelstein mit Avanturinquarz und Avanturin. Hingegen bezeichnet die internationale Vorschrift CIBJO (Internationale Vereinigung Schmuck, Silberwaren, Diamanten, Perlen und Steine) den Edelstein mit Aventurinquarz und Aventurin.