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Reparaturen von Schmuck in Osnabrück

Reparaturen von Schmuck lohnen sich fast immer.

Reparaturen von Schmuck sind out.

Es gibt leider zu viele, die ihren Schmuck, wenn er defekt ist, lieber verkaufen und einen schlechten Preis bei einem Altgoldankäufer erhalten, als dass sie ihren Schmuck in einem Fachgeschäft neu herrichten lassen. Auch Juweliere wollen wesentlich lieber ihre Ware aus der Vitrine verkaufen, als dass sie eine Reparatur entgegennehmen. Sie bekommen dann das großzügige Angebot, dass Sie ihren alten Schmuck verrechnen lassen können. Als Altgold, versteht sich. Und schon sind Sie ihre lieb gewonnenen Schmuckstücke los. Ist ja eigentlich nicht so schlimm, war ja kaputt, können Sie dann sagen.

Ich denke, dass jeder Goldschmied, der das Handwerk ja von der Pike auf gelernt hat, bei einer Reparatur nach einer Lösung sucht. Es ist fast immer möglich sowohl Gold- als auch Silberschmuck zu reparieren.
Das beginnt bei einer einfachen Kettenlötung, einer Änderung der Größe des Traurings bis hin zum Ersatz von Edelsteinen. Auch wenn ein breites Armband neue Stifte benötigt, weil sich die alten über die Jahre abgerieben haben, lohnt sich eine Reparatur. Dies ist bei dem hohen Preis für Gold natürlich noch interessanter in derartigen Fällen eine Reparatur durchführen zu lassen, als das alte Stück als Altgold abzugeben oder verrechnen zu lassen.
Was ist wohl der Grund dafür, dass es an jeder Ecke einen Ankäufer für altes Gold oder Silber gibt?? Jeder der alten Schmuck ankauft macht natürlich ein Geschäft zu seinen Gunsten. Vom eigentlichen Materialwert werden so viele Kosten wie nötig heruntergerechnet, damit das Geschäft für den Ankäufer so profitabel wie möglich wird.

Aber die Möglichkeit einer Reparatur besteht fast immer!

Mit einer fachlich kompetenten Reparatur kann Ihnen aber in den meisten Fällen geholfen werden und Sie können ihr Schmuckstück weiterhin tragen. Und auch dann, wenn Reparaturen von Schmuck wirklich nicht mehr sinnvoll erscheinen, sind Sie mit dem alten Schmuck in einer Goldschmiede gut aufgehoben. Wenn Sie durch das Altgold Material anliefern besteht immer die Möglichkeit dieses einzuschmelzen und ein Schmuckstück nach Ihren eigenen Vorstellungen anfertigen zu lassen. In diesem Fall fallen in der Regel nur die Arbeitskosten an.
Lassen Sie aber ein altes Schmuckstück beim Kauf eines neuen verrechnen, dann zahlen Sie den Materialwert und den Arbeitsaufwand für das neue Schmuckstück und erhalten für den alten Schmuck nur einen Wert, der nicht dem Tatsächlichen entspricht, weil ja diverse Kosten abgezogen werden. Sind im alten Schmuckstück noch irgendwelche Edelsteine verarbeitet, so gibt es dafür in der Regel nichts; auch dann nicht, wenn die Edelsteine fast keine Gebrauchsspuren aufweisen. An diesen Edelsteinen könnten Sie sich aber weiterhin erfreuen, wenn Sie sie in einem extra für Sie gefertigten Schmuckstück in einer Goldschmiede zusammen mit Ihrem Altgold verarbeiten lassen.
Fazit: Sowohl die Reparaturen von Schmuck, wie auch eine Neuanfertigung aus Ihrem alten Schmuck lohnt sich immer. Das Verrechnen oder Verkaufen hingegen ist für in der Regel eher ein Verlustgeschäft!
Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, wenn  Sie ihr Schmuck reparieren oder aufarbeiten lassen möchten. Nutzen Sie einfach das Kontaktformular oder rufen Sie mich an. Gern hole ich den Schmuck zum Bearbeiten ab, da ich kein Geschäft mehr habe.
Von der einfachen Ringlötung über Kettenlötungen bis hin zum Aufziehen von Perlenketten und Ersatz von Edelsteinen ist Ihr Schmuck bei mir in guten Händen. Ich führe alle Reparaturen von Schmuck durch, soweit es technisch möglich und sinnvoll ist.
Innerhalb von Osnabrück hole ich Ihren Schmuck zur Reparatur auch gerne ab.
Reparaturen von Schmuck Visitenkarte
Reparaturen von Schmuck mit Abholung

Werbebanner meiner Goldschmiede – banner ad of my store

Um den Eingangsbereich zu meiner Goldschmiede in Osnabrück interessanter und freundlicher zu gestalten, habe ich diese auf Photopapier gedruckten Banner mit eigenen Schmuckstücken aus meiner Goldschmiede erarbeitet.
Werbebanner Goldschmiede Plaar
Werbebanner  für meine Goldschmiede in Osnabrück
Es gibt mittlerweile ja eine ganze Reihe von Anbietern, bei denen man mit Hilfe einer speziellen Software Fotos, Fotobücher oder auch großformatige Ausdrucke günstig bestellen und drucken lassen kann. Diese Banner haben eine Größe von 50*150 cm. Wenn die Vorlagen eine entsprechend große Anzahl an Bildpunkten haben, lassen sich erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Als ich das erste Mal ein Photo in diesem Format habe drucken lassen, war ich über das Resultat wirklich sehr positiv überrascht.
Werbebanner für meine Goldschmiede in Osnabrück
Werbebanner  für meine Goldschmiede in Osnabrück grau
Nun muss ich beide Banner nur noch mit doppelseitigem Klebeband an den entsprechenden Wänden befestigen. Da der Bereich überdacht ist und nachts verschlossen werden kann, sollten meine Kunden hoffentlich lange Freude an diesen Bannern haben. Der ein oder andere wird eventuell auch „sein“ Schmuckstück wiederfinden.

Mode und Schmuck – Fashion and jewelry

Mode und Schmuck

Auch Schmuck unterliegt schon immer gewissen Modeerscheinungen und einem Wandel der Zeit. Mode und Schmuck beeinflussen einander.

Es gab in der Geschichte des Schmucks Schmuckformen, die heute nicht mehr von Bedeutung sind oder aber nur noch als Randerscheinung wenigen bekannt sind. Das heißt, dass die Art der Schmuckstücke einigen vom Begriff her bekannt sind, das heißt aber nicht, dass sie auch als Schmuckstücke getragen werden oder noch Verwendung finden.

 Wer kennt heute noch eine Fibel oder trägt ein Diadem?

Ich denke dabei z.B. an Schmuckstücke wie die Fibel oder das Diadem. Fibeln waren im Zeitalter der Völkerwanderung im 7./8. Jahrhundert eine bedeutende Schmuckgattung. Diese Fibeln (auch

Königin Luise von Preußen mit Diadem, Mode und Schmuck
Joseph Grassi, Königin Luise von Preußen, 1802
Berlin, Schloß Charlottenburg

Gewandspangen) dienten dazu mit Hilfe einer Broschierung die Kleidung zusammenzustecken. Da aber schon seit einigen Jahrhunderten die Kleidung zunächst mit Knöpfen und seit Mitte des 19.Jahrhunderts auch durch Reißverschlüsse zusammengehalten wird, sind Fibeln heute kein Schmuckstück mehr, welches in der Gesellschaft Verwendung findet.

Ähnlich verhält es sich mit dem Diadem (von griech.“diadema“ Stirnbinde). Ursprünglich diente es in der Antike als schmale Binde, die die Haare zusammenhalten sollte. Hieraus entwickelte sich der Lorbeerkranz, der später auch aus Metallen gefertigt wurde. Das Diadem erlebte bis ins 19. Jahrhundert hinein seine Blüte, war aber weitestgehend den Monarchen vorbehalten. In den 20er Jahren war das Diadem auch in der bürgerlichen Gesellschaft zu feierlichen Anlässen verbreitet. Heute hat das Diadem an Bedeutung verloren. Es wird hin und wieder noch als Brautschmuck auf Hochzeiten getragen.
Auch Broschen sind in den letzten 20 Jahren nach meiner Erfahrung aus der Mode gekommen. Es kommt leider sehr selten vor, dass ich in meiner Goldschmiede Broschen auf Kundenwunsch fertige. Warum Broschen nur noch wenig getragen werden kann ich nicht sagen. Ich finde es aber sehr schade, da es aus meiner Sicht ein sehr vielfältiges Schmuckstück ist und es bei der Anfertigung sehr viel kreativen Spielraum lässt.
 
Es gibt noch weitere Schmuckgattungen (z.B. kleine und große Parure), die im Laufe der Jahrhunderte verschwunden sind oder einfach nicht mehr zur heutigen Mode passen.

Neue Techniken verändern auch die Mode

Neben der Wandlung des Geschmacks spielen aber auch technische Erneuerungen eine wesentliche Rolle beim Wandel der Schmuckmode.
Obwohl der Beruf des Goldschmieds auch heute noch sehr traditionell ist und sich mit vielen alten Techniken arbeiten lässt, haben auch bei der Herstellung von Schmuck gerade im letzten Jahrhundert moderne, auch Computer gesteuerte Techniken Einzug gehalten und auch den Geschmack beeinflusst. Angefangen bei der Drehbank, über die Galvanotechnik und Elektroforming bis hin zur Arbeit mit einem Laser gibt es heute neue Techniken, die den Schmuck verändern.
 
Darüber hinaus verändern sie aber auch den Geschmack und somit die Mode. Wurden Trauringe – ein anscheinend immer modern gebliebenes Schmuckstück – seit der Antike in mühsamer Handarbeit hergestellt und das Brautpaar mit dem Aussehen der Trauringe oft überrascht, da sie anhand von Zeichnungen gearbeitet wurden, so hat die moderne Technik ganz andere Möglichkeiten.
Heute bekommt ein Brautpaar ganz sicher die Trauringe, die auch gewünscht waren, auch aus ganz modernen Metallen oder Werkstoffen. Mit Hilfe von Musterringen und modernen Herstellungsverfahren ist garantiert, das man genau das erhält, was auch gewünscht war.
Für die Zukunft bleibt abzuwarten, in wie weit die Entwicklung der 3D-Drucker die Schmuckmode verändern wird!