Achat

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Der Name ist von einem Fluss in Sizilien, dem Achates abgeleitet.

Achat gehört mit zu der Gruppe der Quarze. Seine Mohshärte beträgt 6,5-7. Wie alle Quarze besteht auch dieser aus Siliziumdioxid.
Achat-Druse
Achat-Druse
Achat ist ein konzentrisch schaliger , gestreifter Chalcedon, der durchaus von Opalsubstanz durchzogen sein kann. Diese Farbbänder sind verschiedenfarbig oder eintönig. Die in Deutschland gefundenen Steine waren rosa, rot und bräunlich mit grauen Zwischenlagen. Diejenigen, die in Südamerika gefördert werden sind meist grau und ohne auffällige
Zeichnung. Dennoch sind hier heute die wichtigsten Fördergebiete (Uruguay, Brasilien). Diese gräulichen Varietätäen können chemisch behandelt werden und werden so in der Regel nachgefärbt. Schon die Römer kannten Techniken des Achatfärbens.
Amethystdruse
Amethystdruse

Man findet diese Edelsein als mandelförmge oder kugelige Einlagerungen in sogenannten Geoden. Dies sind teilweise oder ganz gefüllte Hohlräume. Sie können eine Größe von wenigen Millimetern bis zu mehreren Metern Umfang haben. Die streifigen Muster entstehen durch rhythmische Kristallisation. Der genaue Ablauf ist aber umstritten. Die einzelnen Achatbänder sind unterschiedlich dick. Ihrer Stärke behalten sie aber in der Regel in der gesamten Geode bei. Wird das Innere der Geode nicht vollständig mit Achatmasse gefüllt so können sich im entstandenen Hohlraum Kristalle bilden. Dies sind meist Bergkristall, Amethyst oder Rauchquarz.

 

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